Wasserbauprojekt Val Acletta in Disentis sorgt für besseren Hochwasserschutz

22. Dezember 2016

Das Projekt für die Verbauung der Val Acletta in der Gemeinde Disentis wird mit einigen Auflagen und Bewilligungen sowie ergänzt durch eine Projektänderung genehmigt.
Die Val Acletta ist ein Wildbach und führt über das gesamte Jahr Wasser. Der Wasserabfluss steigt jeweils bei Starkniederschlag sowie durch Schneeschmelzprozesse rasch an. Die Gemeinde Disentis hat für die Verbauung der Val Acletta drei Handlungsfelder definiert. Erstens besteht für die Siedlungen und Infrastrukturanlagen, die sich im Nahbereich des Bachlaufs befinden, ein Hochwasserschutzdefizit. In der Gefahrenzone liegen die Talstation der Bergbahnen, Wohngebäude, Hotels, Garagen, Parkhäuser, Schuppen, Remisen, Parkplätze sowie weitere Sportanlagen. Ein zweites Handlungsfeld betrifft den Kanal der Bergbahnen. Dieses Bauwerk weist gravierende bauliche Mängel auf. Die Kanalmauern sind massiv unterspült und es drohen Folgeschäden. Der dritte Projektanstoss kommt vom geplanten "Resort Catrina". Um das Resort wie geplant auf der rechten Uferseite realisieren zu können, müssen auch in diesem Gebiet Hochwasserschutzmassnahmen ergriffen werden (Quelle: www.gr.ch).


Das Ingenieurbüro Eichenberger Revital SA wurde von der Gemeinde Disentis mit der Ausarbeitung eines Variantenstudiums, eines Massnahmenkonzeptes sowie des Auflageprojektes betraut.
Die bauliche Umsetzung der Massnahmen ist ab Frühjahr 2017 geplant und dauert ca. zwei Jahre.